Kleine Spiele für die Reise

Mit leichtem Gepäck reist sich’s besser. Zum Glück gibt es Spiele in so kleinen Kartons, dass sie vermutlich noch in jede Tasche passen. Iris Treiber stellt einige vor.

Floral

Jede Blumenkarte hat sechs Quadrate mit Blumen aus sechs Arten. Drei Handkarten haben wir, reihum wählen wir eine aus und legen sie in unserem Garten ab. Dabei müssen wir mindestens zwei vorhandene Blumenquadrate abdecken. Nach und nach werden die Blumenarten gewertet. Wer jeweils die meisten zusammenhängenden „Floral“-Quadrate der entsprechenden Art hat, bekommt Siegpunkte. Schön gestaltet und sehr einfach, schnell verstanden, schnell gespielt, „Floral“ ist ein einfaches, Legespiel für eine harmonische Runde.

„Floral“, Legespiel von James Newman, Edition Spielwiese / Huch, eine bis fünf Personen ab acht Jahren, etwa 10,5 x 7 x 3 cm, etwa 11 Euro

Happy Mochi

70 Zahlenkarten mit Zahlen von 0 bis 9 in sieben Farben haben wir bei „Happy Mochi“, den „glücklichen Reiskugeln“. Sieben Karten nehmen wir auf die Hand, ihre Reihenfolge dürfen wir nicht mehr ändern. Zwei Karten liegen offen aus und werden als eine zweistellige Zahl gelesen, 3 und 1 wäre als 31. Vorgegeben ist, ob wir nun niedrigere oder höhere Zahlen ablegen müssen. Die müssen wir mit zwei auf unserer Hand benachbarten Karten bilden. Sonderregeln erlauben, die Ablage-Vorgabe zu ändern, Karten nachzuziehen und beliebig einzuordnen oder Reservekarten vorzuhalten. Zum Rundenende bringen alle Karten, die wir noch haben, Minuspunkte. Gut ist, dass sich Kinder Zahlen annähern können und dass das Spiel auch mit Farbschwäche gespielt werden kann. 

„Happy Mochi“, Zahlenkartenspiel von Johan Benvenuto und Romaric Galonnier, Asmodee, zwei bis sechs Personen ab acht Jahren, 11 x 11 x 3,5, etwa 12 Euro

Stamps

Fünfmal acht Briefmarken, auf Englisch „Stamps“, in Blau, Gelb, Grün, Rosa oder Rot haben wir in einem verdeckten Stapel, immer zwei haben wir auf der Hand. Reihum legen wir eine in die gemeinsame Auslage. Unser Ziel: Die neue Briefmarke so ans Ende einer Reihe oder Spalte zu legen, dass sie mit einer Marke gleicher Farbe am anderen Ende möglichst viele Karten umklammert. Diese Karten werten wir und tragen die Punkte farbweise auf unserem Punkteplan ab. Wer in der Summe die meisten Punkte erzielt, gewinnt. Allerdings: Farben, die wir niemals oder selten umklammert haben, bringen Minuspunkte, Farben, die wir gleich oft umklammert haben, werden nicht gewertet. So verlangt uns das an sich einfache Legespiel taktische Überlegungen ab, die uns viel Spaß machen.

„Stamps“, Legespiel von Carlo Emanuele Lanzavecchia, moses, zwei bis vier Personen ab acht Jahren, etwa 11 x 7,5 x 3 cm, etwa 10 Euro

Vier im Wald

„Vier im Wald“ heißt so, weil wir es gewinnen, wenn wir zuerst „Vier im Wald“, nämlich vier Tiere, gefunden haben. Neun gibt’s, sie liegen als Plättchen verdeckt aus. Welches wir finden müssen, bestimmt eine Holzscheibe, die wir im Karton blind über Zeichnungen der Tiere schütteln, bis sie liegen bleibt. Finden wir das gesuchte Tier, legen wir es verdeckt vor uns. Dort kann es natürlich von anderen wieder weg-gefunden werden… Einfach, schnell, schön, „Vier im Wald“ ist ein gelungenes Merkspiel.

„Vier im Wald“, Merkspiel von Martin Nedergaard Andersen, F-Hein-Spiele, zwei bis vier Personen ab vier Jahren, etwa 7 x 7 x 2,5 cm, etwa 8 Euro


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