Zwölfter Karlsruher Kinderfreundlichkeitspreis verliehen

Preisübergabe fand im Juli im Jubez statt – KARLSRUHER KIND ebenfalls nominiert

Preisträger/-innen, Nominierte, Kinderjury, Organisator/-innen, Bürgermeister Lenz und weitere Gäste

Am 6. Juli wurde im Jubez der 12. Karlsruher Kinderfreundlichkeitspreis verliehen. Mit diesem Preis belohnt und würdigt das Karlsruher Bündnis für Familie das besondere Engagement für Kinder und Familien in Karlsruhe.

In diesem Jahr waren zwölf Vorschläge eingegangen. Eine Kinderjury, bestehend aus fünf Kindern im Alter zwischen neun und 14 Jahren hatte die schwierige Aufgabe, „aus vielen Vorschlägen die Preisträgerinnen und Preisträger zu wählen“ wie sie zu Anfang berichteten. „So viele bunt gemischte Vorschläge sind eingegangen, die aber trotzdem etwas gemeinsam haben: Sie alle engagieren sich mit viel Freude, Leidenschaft und Engagement für uns Kinder“, so die Kinderjury. Zu den Kriterien, nach denen die Jury die Preisträgerinnen und Preisträger ausgewählt hatte, zählten unter anderem, dass man freiwillig und aktiv teilnehmen kann, am besten mit Freunden zusammen dort hin gehen oder neue Freunde dort kennen lernen kann. Jedes nominierte Projekt wurde für die tolle Arbeit mit und für Kinder und Jugendliche mit einer Urkunde und einem kleinen Präsent geehrt.

Den ersten Preis erhielt das Mentorenprogramm „Balu und Du“, mit einem Preisgeld in Höhe von 500,- €. Hier entstehen Freundschaften, die be-son-ders sind: Studierende (Balus) begleiten Grundschulkinder (Moglis) über ein Schuljahr hinweg im außerschulischen Bereich. Wie in der Geschichte „Dschungelbuch“ bekommen Kinder einen „Beschützer“ zur Seite gestellt, mit dem sich eine tolle Freundschaft entwickeln kann.

Den zweiten Preis mit einem Preisgeld in Höhe von 300,- € wurde an Claudia Schwall überreicht. Sie ist in der Kernzeitbetreuung in der Grundschule Knielingen tätig. Dort engagiert sie sich über ihre eigentliche Arbeitszeit hinaus ehrenamtlich. Sie bindet Kinder in das Gemeindeleben mit ein, bietet ihnen eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung an und versucht, beliebte Traditionen aus dem Stadtteil und der Schule wach zu halten.

Der dritte Preis mit einem Preisgeld in Höhe von 200,- € ging an die Lesepatinnen und Lesepaten der Südendschule. Diese unterstützen und begleiten die Kinder ehrenamtlich nicht nur beim Lesen, sondern auch bei vielen anderen Aktionen der Schule.

Ganz besonders hat der Kinderjury auch der Budo Club Karlsruhe gefallen. Der Verein bietet Kindern ein vielfältiges Programm und zeigt dabei großes Engagement. Um dessen Arbeit hervorzuheben, erhielt der Budo Club einen Sonderpreis.

Die Laudatio hielt in diesem Jahr Rechtsanwältin Britta Auer, Fachanwältin für Familienrecht in Karlsruhe. Sie wies auf das Motto des diesjährigen Weltkindertags hin: „Kindern eine Stimme geben“. Genau dies werde hier umgesetzt, indem eine Kinderjury entscheide, wer den Kinderfreundlichkeitspreis erhalten soll.

In seinem Grußwort für die Stadt Karlsruhe verknüpfte Bürgermeister Martin Lenz die diesjährigen Heimattage in Karlsruhe mit dem Engagement aller Nominierten: „Nicht da ist man daheim, wo man seinen Wohnsitz hat, sondern wo man verstanden wird.“ (Christian Morgenstern). Ihn beeindruckte die Kompetenz, Vielfalt und Intensität aller Beteiligten, bei denen sich Kinder und Jugendliche verstanden fühlten.

Mit Ihrem Engagement leisteten sie einen wichtigen Beitrag dazu, Kindern und Jugendlichen eine Heimat zu geben und Karlsruhe zu einer kinder- und familienfreundlichen Stadt zu machen.

Auch das KARLSRUHER KIND war nominiert und erhielt eine Urkunde. Musikalisch umrahmt wurde die Verleihung von Los Catacombos.


Redaktion

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