Inbetriebnahme der Jugendverkehrsschule

Sicherheit auf dem Rad

Schüler in der Jugendverkehrsschule Karlsruhe

In zwei stationären und zwei mobilen Jugendverkehrsschulen sorgen Polizeibeamtinnen und -beamte der Verkehrsprävention dafür, dass im Stadtgebiet alle Schülerinnen und Schüler der vierten Klassen die aus fünf Einheiten bestehende Radfahrschulung durchlaufen. Diese ist altersmäßig so festgelegt, da Kinder nach Vollendung des zehnten Lebensjahrs mit ihren Fahrrädern nicht mehr den „Schonraum“ der Gehwege benutzen dürfen und deshalb in der komplexen Welt des Straßenverkehrs zurechtkommen müssen.

Roland Lay, Vorsitzender der Verkehrswacht Karlsruhe und gleichzeitig Polizeivizepräsident, freute sich sehr, dass mit der grundlegend erneuerten Jugendverkehrsschule in der Waldstadt nun eine moderne und zukunftsfähige Einrichtung für die wichtige Arbeit der Verkehrsprävention entstanden ist, die neben den praktischen Übungsteilen auch eine altersgerechte Vermittlung der theoretischen Inhalte ermöglicht.

Dass die Radfahrschulung keine Spaßveranstaltung ist, darauf wies Remigius Kraus, stellvertretender Referatsleiter Prävention der Polizei hin, schließlich wird in dieser schulischen Pflichtveranstaltung den Schülerinnen und Schülern einiges abverlangt. Neben dem richtigen Anfahren vom Fahrbahnrand werden die wichtigsten Vorfahrtsregeln und vor allem das für Kinder schwierige Linksabbiegen trainiert. Hinzu kommen Informationen zum verkehrssicheren Fahrrad, Aufklärung über den Sinn eines Fahrradhelms und nicht zuletzt eine Abschlussprüfung.

Stellvertretend für die in der Jugendverkehrsschule eingesetzten Polizeibeamtinnen und -beamten der Verkehrsprävention übernahm Claudia Pontes, sichtlich beeindruckt von den neuen Schulungsräumen, die Fortführung der kurzzeitig unterbrochenen Radfahrschulung.

Weitere Infos gibt es unter www.verkehrswacht-karlsruhe.de