SPIELETIPPS – Wörter & Buchstaben

 

Viele haben an Wörtern und Buchstaben so viel Freude, dass sie immer wieder begeistert Wort- und Buchstabenspiele spielen. Iris Treiber stellt unseren Leser*innen heute einige vor.


Die Stadt der magischen Buchstaben

In „Die Stadt der magischen Buchstaben“ bekommen wir je zwei Wortkarten, die in Blockschrift beschrieben sind. Auf dem Spielplan wohnen alle Buchstaben in Häuschen und wir würfeln uns zuerst zum Anfangsbuchstaben des ersten und dann zu dem des zweiten Wortes. Das Doppelwort steht für eine Zauber-Zutat, die wir auf ein verschwenderisch gestaltetes Blockblatt schreiben. Auf zum Zauberkessel, die Zutat vorlesen und gewinnen! Unklar bleibt, warum Zutaten in diesem Würfelspiel „Fisch-Rotz“ oder „Popel-Furz“ heißen müssen …

„Die Stadt der magischen Buchstaben“, Würfelspiel von Ursula Günster-Schöning, Duden, zwei bis vier Personen ab fünf Jahren, etwa 20 Euro


Topwords

„Topwords“, englisch für etwa Topp- oder Obenauf-Wörter, ist ein Kreuzwortspiel. Wir haben Buchstaben, die wir zu Wörtern legen. Das Besondere: In bereits gelegten Wörtern können wir einzelne Buchstaben überdecken, um neue Wörter zu bilden. Dabei bringen die gestapelten Buchstaben Extrapunkte. „Topwords“ macht es uns leicht, etwas Passendes zu finden, und es spielt sich bei aller Grübelei flott.

„Topwords“, Kreuzwortspiel, Spinmaster, eine bis vier Personen ab acht Jahren, etwa 22 Euro


Spukstaben

Damit die „Spukstaben“-Geister die Buchstaben nicht klauen, müssen wir geeignete Wörter finden. Das sind Wörter, in denen viele der ausliegenden Buchstaben vorkommen. „Spukstaben“ ist ein Buchstaben- und Wortspiel, bei dem auch die weniger Wortgewandten mit Spaß mitmachen können. Ein Wort mit mindestens einem bestimmten Buchstaben fällt vermutlich jeder*m ein. Beispiele? Bitte: Es liegen A, K, M, N, O, T. Mögliche Wörter sind: Atom, Kamin, Kanton, Kimono, Motor, Mutter, Not, Ton,…

„Spukstaben“, kooperatives Wörterspiel von Moritz Dressler, Nürnberger Spielkarten-Verlag, eine bis vier Personen ab zehn Jahren, etwa 14 Euro


Wordsmith

Mit langen, roten und kurzen, gelben Strecken, blauen Halbkreisen und grünen U-Stücken können wir alle Buchstaben des Alphabets legen, von A mit zweimal Rot und einmal Gelb über R aus einmal Rot, einmal Gelb und einmal Grün bis hin zu Z mit einmal Rot und zweimal Gelb. Wir versuchen, aus möglichst allen erwürfelten Teilen ein Wort zu bilden. Teile, die wir nicht verwenden, bringen Minuspunkte. Teile, die wir verwenden, dürfen wir umbauen. Zum Schluss gibt’s in „Wordsmith“, englisch für Wortschmied, Punkte für jeden verwendeten Buchstaben. Schön und kreativ.

„Wordsmith“, Wordspiel von Bill Eberle, Greg Olotka, Peter Olotka, HeidelBär, eine bis vier Personen ab zehn Jahren, etwa 30 Euro


Krazy Wordz

„Krazy Wordz“, abgeleitet von „Crazy Words“, englisch für Verrückte Wörter, spielen wir um Fantasiewörter. 1. Tonku, 2. Frala, 3.Vehwägox., das haben wir, beispielsweise, aus unseren Buchstaben gelegt. Was das ist? Nun, das sollen wir herausfinden. Wir wissen nur, „A. Wohlschmeckendes Gewürz“, „B. Hat einen Motor“ und „C. Frauenz“eitschrift sind darunter, und wir kennen nur das, was von uns stammt. Also tippen wir, wer damit nach mehreren Runden am meisten Punkte gesammelt hat, gewinnt das lustige, kreative Spiel. Ach so, die Lösung? Ist doch klar… A 1, B 3, C 2. Hätten wir Punkte bekommen?

„Krazy Wordz“ von Dirk Baumann, Thomas Odenhoven und Matthias Schmitt, Ravensburger, drei bis sieben Personen ab zehn Jahren, etwa 17 Euro


Tuppfehler

Walg, Perz, Maser, Schile …. was ist das? Nun, das sind „Tuppfehler“ auf Kärtchen. Unsere Aufgabe: Richtige Wörter daraus zu machen, indem wir entweder einen beliebigen Buchstaben 1. entfernen, 2. hinzufügen oder 3. ersetzen. Schnell aufschreiben! Wer gerne mit Wörtern spielt, hat auch an „Tuppfehler“ viel Freude. Beispiele? Gerne: Walg -> 1. Wal, Perz -> 1. Erz, 2. Herz, Nerz, 3. Pelz,  Maser -> 1. Maer, 2. Mauser, Master, Masern, 3. Raser, Faser, Mauer, Maler, mager, 4. Schile -> 1. Chile, 3. Schule, Schale. Gar nicht so einfach, und manchmal gibt’s auch leider nicht wirklich viele Wörter.

„Tuppfehler“, Wortspiel von Martin Ebel, moses, zwei bis sechs Personen ab zehn Jahren, etwa 10 Euro