SPIELETIPPS um Früchte und Gemüse

Früchte und Gemüse sollten häufig auf den Esstisch kommen! Auf den Spieltischen allerdings sind sie relativ selten. Iris Treiber hat eine Handvoll Spiele entdeckt, in denen essbare Pflanzen eine Rolle spielen.

 

 

 


Das große Gartenquiz

Schnell erklärt ist „Das große Gartenquiz“. Wir haben 150 Karten mit ausführlichen Fragen rund um den Anbau im eigenen Gärtchen und mit ebenfalls ausführlich ausgeführten Antworten. Regeln gibt’s keine, also lesen wir eine Frage vor, wer sie beantworten kann, bekommt die Karte als Belohnung, und gemeinsam lesen wir auch die ausführlich eAntwort. Das ist alles, und das Wesentliche dabei ist, dass die Garten realistisch und zwar illustriert sind und kleine Geschichtenerzählen, die sicher auch vielen Hobbygärtner*innen neu sind.

„Das große Gartenquiz“ von Elke Vogel, moses, etwa 17 Euro

 

 


Karate Tomate

Wir kämpfen mit Pokalen und Messern auf Gemüsekarten in fünf Farben um Triumphkarten. Immer ein Gemüse spielen wir aus, ist es die große Karatemeisterin „Karate Tomate“, steigen wir für diese Runde aus und werden mit weiteren Gemüsen belohnt. Ansonsten bleiben wir im Spiel, dürfen aber nur Karten in der von uns angespielten Gemüsesorte ablegen. Wer hält am längsten durch und bekommt Triumphkarten? Wer hat zum Schluss die meisten und dabei nicht die wenigsten Messer? Sie oder er gewinnt das unterhaltsame Karten-Glücksspiel.

„Karate Tomate“, Kartenspiel von Reiner Knizia, Amigo, drei bis zehn Personen ab acht Jahren, etwa 8 Euro

 


Avocado Smash

Eine Avocado, zwei Avocados, drei… so zählen wir reihum bis fünfzehn, und dann wieder zurück, vierzehn Avocados, dreizehn … Jedes Mal drehen wir eine Karte von unserem Stapel um. Wenn diese Karte die gerade genannte Anzahl Avocados trägt oder wenn es eine „Avocado Smash“-Karte ist, schlagen wir ganz schnell auf den Ablagestapel, wer zuletzt schlägt, kassiert alle abgelegten Karten. Das flotte Reaktionspiel gewinnt, wer zuerst keine mehr hat! Eine Anmerkung zur Verpackung: Die hat zwar eine lustige Avocado-Form, ist aber erstens aus Plastik und zweitens so konstruiert, dass die Karten leider kaputt gehen, wenn wir sie hineinstecken…

„Avocado Smash“, Reaktions-Kartenspiel von Wild and Wolf Ltd., Game Factory, zwei und mehr Personen ab sechs Jahren, etwa 10 Euro

 

 


Super-Vampire

Wir sind die „Super-Vampire“ und wollen endlich alle Knoblauchknollen vor Sonnenaufgang einsammeln. Während eine*r von uns seine Vampirscheibe vorsichtig über schmale Stege zu den per Würfel vorgegebenen Knollen schubst, um sie aufzuladen, versuchen die anderen mit den sechs Sonnenwürfeln den Sonnenaufgang herbeizuwürfeln. Der beendet unsere Aktivität natürlich sofort und die Rollen wechseln. Wer die meisten Knollen schafft, gewinnt das ungewöhnliche Würfel- und Geschicklichkeitsspiel.

„Super-Vampire“, Würfel- und Geschicklichkeitsspiel von Julien Gupta und Johannes Berger, Queengames, zwei bis vier Personen ab sechs Jahren, etwa 35 Euro

 

 


Heul doch!

Lauter Zwiebeln in sieben Farben, weiße, rote, Lauchzwiebeln, Schalotten, …, jeweils durchnummeriert von 1 bis 7. Wir bekommen je vier Karten auf die Hand, ziehen immer nach und legen reihum eine ab. Wohin? Nun, auf einen der Ablagestapel, die vor jeder*m von uns entstehen, und zwar so, dass entweder die Farbe oder die Zahl übereinstimmen. Das Besondere: Wenn wir auf dem Stapel einer*s anderen ablegen können. müssen wir das tun. Zum Schluss bringen die Karten in den Stapeln Siegpunkte in dem ganz einfachen und spannenden Kartenspiel.

„Heul doch!“, Mau Mau-Kartenspiel von Leo Colovini, Ravensburger, zwei bis sechs Personen ab acht Jahren, etwa 7 Euro

 

 


Erbsenzählen

Das lustige Mitbringspiel „Erbsenzählen“ fördert die Konzentrationsfähigkeit und trainiert spielerisch erstes Rechnen. 123 Erbsenkarten mischen wir bei „Erbsenzählen“ verdeckt. Manche tragen eine bis sechs Erbsen auf grünem oder rotem Grund, andere sind Aktionskarten: aussetzen lassen, Erbsen klauen. Reihum wird eine Karte aufgedeckt und in der eigenen Auslage platziert. Rote Karten schützen alle darunter liegenden grünen. Das ist wichtig, weil ungeschützte Erbsenkarten eingetauscht werden können. Unser Ziel: Möglichst viele Sets aus sechs Karten mit einer bis sechs Erbsen zu sammeln. Wer die meisten schafft, gewinnt das kleine, einfache Zählspiel im Zahlenraum bis 6.

„Erbsenzählen“, Zählspiel von Thade Precht, Haba, zwei bis fünf Personen ab sechs Jahren, etwa 10 Euro