SPIELETIPPS – Bauernhof-Tiere

 

Die meisten Tiere, die wir unseren Kindern zum Essen geben, haben ein wenig schönes Leben hinter sich. Es ist unsere Aufgabe, die Kinder altersgerecht über Massentierhaltung zu informieren. Und es ist auch unsere Aufgabe, ihnen die traditionellen Bauernhoftiere nahezubringen. Iris Treiber stellt unseren Leser*innen heute Spiele um Tiere vom Bauernhof vor.


Tierisch versteckt

Baum, Traktor, Scheune, Heuhaufen, …, insgesamt sechs Verstecke gibt es auf unserem Bauernhof. Wo nur sind Katze, Kuh, Hahn und Schaf „Tierisch versteckt“? Das weiß immer eine*r von uns nicht, denn während er*sie die Augen schließt, verstecken wir unseren Tierchip in einem der Verstecke. Für jedes gefundene Tier, das gefunden wird, gibt‘s einen Sternenchip, und wer zum Schluss die meiste hat, gewinnt das einfache, schöne Glücksspiel.

„Tierisch versteckt“, Glücksspiel von Judith und Norbert Proena, Haba, zwei bis vier Personen ab drei Jahren, etwa 6 Euro


1, 2, 3

Zehn bis fünfzehn kleine Kühe, Pferde, Schafe und Schweine aus Holz liegen aus. Während wir anderen die Augen zu haben, bewegt, tauscht, entfernt oder ergänzt der*die aktive Spieler*in ein Tier. Wer hat sich am besten konzentriert und erkennt, was verändert wurde? Die oder der gewinnt nach mehreren Runden das einfache, freundliche Spiel. Viel Spaß!

„1, 2, 3“, Konzentrationsspiel von Perepau LListosella, Piatnik, zwei bis acht Personen ab vier Jahren, etwa 10 Euro


Volle Weide

Wir wollen möglichst viele Schafe einzäunen, um eine „Volle Weide“ zu bekommen! Das geht so: Wir haben ein visitenkartengroßes Spielblock-Blatt mit Schafen und einen Würfel, der uns vorgibt, welche Zaumteile wir einzeichnen dürfen: gerade, l-, s-, z- oder u-förmige. Bei zwei Wertungen wird gezählt, wie viele Schafe, darunter auch ein besonders wertvolles schwarzes, wir so untergebracht haben. Wer die meisten schafft, gewinnt das einfache, spannende Papier- und Bleistift-Spiel, das in einem kleinen Papiertütchen angeboten wird.

„Volle Weide“, Papier- und Bleistiftspiel von Moritz Dressler, NSV, zwei bis sechs Personen ab acht Jahren, etwa 4 Euro


Farmer Jones

„Farmer Jones“ sucht seine Tiere: Ente, Esel, Hahn, Hund, Katze, Kuh, …, und verschiedene Gerätschaften oder Maschinen, Kuhglocke, Motorsäge, Traktor, … die alle typische Geräusche machen. Diese Geräusche hören wir aus einem kleinen Lautsprecher, der aussieht wie ein Wassertrog. Dazu liegen Tier- und Geräte-Plättchen verdeckt aus. Reihum aktivieren wir den Lautsprecher und versuchen, das passende Plättchen aufzudecken. Wer zum Schluss die meisten Geräusche richtig zugeordnet hat, gewinnt das etwas andere Merkspiel mit Geräuschen.

„Farmer Jones“, Geräusche-Merkspiel von Brad Ross und Jim Winslow, Piatnik, zwei bis vier Personen ab vier Jahren, etwa 17 Euro


Sau-Bande

Wir sind je ein Schweinchen in der „Sau-Bande“ und werfen uns schnell den Matschball zu. Denn wer ihn gerade hat, wenn die Mama Sau immer wieder zufällig aus dem Waschzuber auftaucht, muss einen „Wasch-Dich“-Chip nehmen. Logo, wer die meisten davon hat, ist zwar das sauberste Schweinchen, hat aber leider auch verloren…. In Pfützenfest-Runden können wir die Chips wieder loswerden, wenn wir mit dem Ball in die Pfütze treffen. Zum Werfen lassen wir die Schweinchen durch Knopfdruck in die Vorderpfoten klatschen. „Sau-Bande“ ist ein schlichtes, lustiges Kinderspiel  – auch für Erwachsene ….

„Sau-Bande“, Geschicklichkeits- und Reaktionsspiel von Sai Vision Inc., Ravensburger, zwei bis vier Personen ab vier Jahren, etwa 24 Euro


Blöde Kuh

Die „Blöde Kuh“ ist die Karte, die am meisten Minuspunkte bringt. Minuspunkte-Karten gibt‘s hier reichlich, und natürlich will sie jeder schnell loswerden. Allerdings, nur wenn Tierpaare ausgespielt werden, wandern die entsprechenden Minuskarten zu unserem linken Nachbarn – oder wir bekommen sie von rechts … Das Erstaunliche an „Blöde Kuh“ ist, dass wir um diese Minuskarten tatsächlich mit nichts anderem spielen als mit je 18 Schaf-, Schwein-, Pferd- und Kuhkarten. Und doch haben wir ein spannendes, Kartenspiel, bei dem wir ein bisschen Glück brauchen und uns manchmal auch ganz schön ärgern müssen.

„Blöde Kuh“, Kartenspiel von Florian Racky, Drei Hasen in der Abendsonne, drei bis sechs Personen ab acht Jahren, etwa 8 Euro