„Phänomen Universum. Utopie und Wirklichkeit“ im Schloss Neuenbürg

„Phänomen Universum. Utopie und Wirklichkeit“ im Schloss Neuenbürg

Seit dem 26. Mai 2019 kann man im Schloss in Neuenbürg nach den Sternen greifen. Um 11 Uhr eröffneten die Ausstellungsmacher die neue Schau „Phänomen Universum. Utopie und Wirklichkeit“ im Fürstensaal.

Wer kennt ihn nicht, den Mann im Mond? Zahlreiche Geschichten ranken sich um seine Existenz. Auch intelligente Wesen sollen hinter dem Mond leben, doch gibt es diese Organismen wirklich? Und geben die Pyramiden in Ägypten Antworten darauf?

Schon die frühen Kulturen – wie sie auch die berühmte Himmelsscheibe von Nebra belegt – waren fasziniert vom Universum.  Von den Griechen und Ägyptern sind die Sternbilder überliefert und mit der Erfindung des Teleskops im 17. Jahrhundert machte der Italiener Galileo Galilei seine bahnbrechenden astronomischen Beobachtungen. Seit der Mondlandung von 1969 sind die Sterne deutlich greifbarer geworden. Heute holen wir sie virtuell ins eigene Wohnzimmer und auch in die Sonderausstellung. So gehört zu den Highlights eine VR-Brille, mit der der Besucher in die Rolle eines Astronauten schlüpft und selbst einen Raketenstart erleben, in den Weltraum fliegen und sogar auf dem Mond landen kann!

Die wissenschaftliche Erforschung des Weltraums einer­seits und die ungebrochene Sehnsucht nach dem unermesslichen Kosmos andererseits bilden die thematischen Schwerpunkte der Ausstellung. Ob Der kleine Prinz,  das Sandmännchen oder Tintin, auch sie waren alle bereits im Weltraum un­ter­wegs. 

Eine große Lego-Weltraumstation mit Fahrzeugen ab 1973, eine zu erkundende Black Box, ein Planetarium sowie Film- und interaktive Medien- und Spielstationen bringen den kleinen und großen Besuchern von Schloss Neuenbürg den Himmel – 50 Jahre nach der ersten Mondlandung – noch ein Stückchen näher. 

Ein umfangreiches Begleitprogramm ergänzt die Ausstellung. Öffnungszeiten: Utopie und Wirklichkeit im Schloss Neuenbürg: Mi-Sa 13-18 Uhr, So und Feiertag 10-18 Uhr.
Die Sonderausstellung ist noch bis zum 6. Januar 2020 in Schloss Neuenbürg zu sehen.

Weitere Infos unter www.schloss-neuenbuerg.de.