KliK-50-50 – Karlsruher Kitas senken CO2-Emissionen

Projektabschluss „KliK-50-50 – Klimaschutz in städtischen Kindertageseinrichtungen“

KliK 50-50 KEK-Abschlussveranstaltung

Strombedarf um 21.000 Kilowattstunden gesenkt, Heizenergie um 75.000 Kilowattstunden reduziert: Das ist die erfolgreiche Bilanz des Energiesparprojektes „KliK 50-50“ nach drei Jahren. Bürgermeister Martin Lenz würdigte in der Abschlussveranstaltung das Engagement der beteiligten Einrichtungen: die Kitas Haid-und-Neu-Straße, Lassallestraße, Blütenweg und Frühlingstraße. Das Besondere an dem vom Land Baden-Würt-temberg geförderten Projekt: Die Hälfte der eingesparten Energiekosten kommt den Einrichtungen direkt zu Gute.

„Mit ihrem Projekt leisten die Kitas einen wichtigen Beitrag zu den Klimaschutzzielen der Stadt Karlsruhe.“, lobte Bürgermeister Lenz das Ergebnis. „Die langfristige Bedeutung ist jedoch wesentlich höher. Die Kinder haben einen spielerischen Zugang zum Energiesparen und Klimaschutz erhalten. Das ist eine gute Voraussetzung dafür, dass sie auch im späteren Leben bewusst mit Energie und unserer Umwelt umgehen.“, betonte Bürgermeister Lenz.

Begleitet wurden die Einrichtungen seit dem Start 2012 von der KEK – Karlsruher Energie- und Klimaschutzagentur. In einer umfassenden Beratung zeigte sie zu Beginn allen Kitas ihre individuellen Einsparpotenziale bei Strom, Heizenergie und Wasser auf. Der Fokus der Empfehlungen lag dabei auf dem Umgang mit Energie durch die Gebäudenutzer.

Nach einer Schulung setzten die Erzieherinnen und Erzieher die Empfehlungen gemeinsam mit den Kindern um. Die KEK unterstützte die Maßnahmen mit Materialien wie abschaltbaren Steckerleisten, Zeitschaltuhren und LED-Lampen. Auch die Heizungseinstellungen wurden optimiert.