AOK: Vorlesen verbindet

AOK unterstützt den bundesweiten Vorlesetag

Foto: AOK-Mediendienst

Vorlesen hat einen positiven Einfluss auf die Entwicklung von Kindern. Kinder, denen regelmäßig vorgelesen wird, verfügen beispielsweise über einen deutlich größeren Wortschatz als Gleichaltrige ohne Vorleseerfahrung. Zudem haben sie im Schnitt bessere Noten in der Schule und später mehr Spaß am Selbstlesen und im Umgang mit Texten. Doch ein Drittel aller Eltern liest ihrem Nachwuchs zu wenig oder gar nicht vor, wie die Vorlesestudie 2019 der Stiftung Lesen zeigt.

Ein Grund dafür ist, dass viele Eltern den Begriff des Vorlesens zu eng auffassen und denken, dass immer ein gedrucktes Buch mit viel Text dazugehört. Doch auch das Betrachten von Bilderbüchern im Babyalter gibt Impulse, die von Anfang an für die Entwicklung der Kinder wichtig sind. Beim gemeinsamen Lesen darf es also kreativ sein: Ob Bilderbücher für die ganz Kleinen, Wimmelbücher für die Neugierigen oder Comics für die Aufgeweckten – das alles fördert die Entwicklung der Kinder.

Doch nicht nur die Kinder profitieren: Auch Eltern haben Spaß an schönen Geschichten – beispielsweise Märchen, die einen schon selbst im Kindesalter zum Träumen veranlasst haben. Zudem sorgt die gemeinsame Lesezeit für eine besonders enge Bindung zum Kind, dabei ist ganz egal, ob vor dem Schlafengehen oder nachmittags gemeinsam auf dem Sofa gelesen wird. Um auf die Bedeutung des Vorlesens aufmerksam zu machen und den Spaß daran zu fördern, wurde im Jahr 2004 der Bundesweite Vorlesetag ins Leben gerufen.

Am 20. November 2020 findet er diesmal unter dem Jahresthema „Europa und die Welt“ statt. Als Unterstützer des bundesweiten Vorlesetags möchte die AOK Mittlerer Oberrhein die Eltern in der Region zum gemeinsamen Lesen mit dem Nachwuchs ermutigen.

Weitere Informationen gibt es unter: www.vorlesetag.de