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Resilienz fördern

Was macht Kinder belastbar?

Foto: Manfred Linke

Resilienz. Über dieses Zauberwort stolpert man in der Medienlandschaft immer häufiger. Doch was genau verbirgt sich dahinter?

„Der Begriff leitet sich vom englischen „resilience“ ab, das „Belastbarkeit, Spannkraft, Anpassungsfähigkeit“ bedeutet“, erklärt Evi Weber, Gesundheitsexpertin bei der AOK Mittlerer Oberrhein. In der Physik wird damit die elastische Widerstandskraft eines Materials beschrieben – also die Spannkraft, nach einer Verformung wieder in den ursprünglichen Zustand zurückzufinden. „Bei uns Menschen oder anderen Lebewesen meint Resilienz die Fähigkeit, sich trotz eines ungünstigen Umfeldes positiv zu entwickeln: Belastbarkeit und innere Stärke“, so Evi Weber.

Können bereits Kinder eine solche Resilienz entwickeln? „Ja“, lautet die Antwort der Gesundheitsexpertin. „Hier können verschiedene Faktoren eine Rolle spielen: etwa wenn Eltern ihre Kinder darin unterstützen, Stress und Problemsituationen aktiv anzugehen und sie in einer positiven Selbstwahrnehmung stärken. Wichtig ist auch, dem Kind gegenüber sowohl Wertschätzung und Akzeptanz zu zeigen als auch Regeln und Rituale des Miteinanders konsequent vorzuleben.
Seelische Gesundheit und soziale Kompetenzen sind auch Kernthemen der AOK-Kindertheater-Stücke rund um die Hauptfigur Henrietta. Die Tour ist Bestandteil der Initiative „Gesunde Kinder – gesunde Zukunft“.

Im aktuellen Stück Henriettas Reise ins Weltall, fliegt das gleichnamige Grundschulkind nach einem Streit mit dem Vater mit einer Rakete zu fremden Planeten, auf denen außerirdische Erwachsene und Kinder ganz anders zusammenleben, als Henrietta es kennt. Botschaften rund um das Thema soziale Beziehungen werden unterhaltsam und interaktiv vermittelt, die Reflexionskraft der Kinder auf das eigene Erleben und Verhalten aktiviert und gestärkt.

„Henriettas Reise ins Weltall“ wird am 16. Juni im Karlsruher TOLLHAUS aufgeführt – die Vorstellungen richten sich an Vor- und Grundschulen. www.aok.de/kindertheater