Familienurlaub – Was gehört in die Reiseapotheke?

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Bis zum nächsten Urlaub dauert es noch? Macht nichts. Denn Vorfreude ist ja bekanntlich die schönste Freude. Und rechtzeitig in Angriff genommen arten die Vorbereitungen auch nicht in Hektik aus.

Vor allem, wenn man mit Kindern verreist, ist eine sorgfältig bestückte Reiseapotheke unverzichtbar. Zur Grundausstattung gehören Pflaster, Mullbinden, sterile Kompressen, elastische Binden, Schere, Pinzette und Fieberthermometer. Auch ein Wund-Desinfektionsmittel sowie ein Präparat gegen Schmerzen und Fieber dürfen nicht fehlen. Im Sommer sollte man zusätzlich Insekten- und Sonnenschutzmittel, eine Salbe gegen Insektenstiche und Sonnenbrand sowie eine Zeckenzange einpacken. Gegen Prellungen empfiehlt sich ein schmerzstillendes Gel. Auch der Sonnen- und Insektenschutz muss für Kinder geeignet sein.

Die Auswahl der Medikamente sollte außerdem auf das Alter des Kindes und das jeweilige Reiseziel abgestimmt werden. Informationen zu ärztlichen Behandlungen, Medikamenten, Krankenhausbehandlungen und Zuzahlungen am jeweiligen Urlaubsort finden sich auf dem AOK-Internetportal „Länderinformationen – krank im Ausland“. Es enthält eine Liste mit den wichtigsten Fakten für 37 Urlaubsländer. Trotzdem ist es ratsam, bei eventuellen Vorerkrankungen des Kindes vorab den Kinderarzt zu fragen. Ebenfalls ins Reisegepäck gehören bei Reisen in Europa die Versichertenkarte mit der Europäischen Krankenversicherungskarte (European Health Insurance Card – EHIC) auf der Rückseite oder ein Auslandskrankenschein sowie der Impfausweis.

Alle Infos zum Thema Gesundheit und Versicherungsschutz im Ausland finden Sie unter www.aok.de/ausland. Eine übersichtliche Grafik zum Abhaken hilft beim Packen der Reiseapotheke. Sie ist unter www.aok.de/faktenboxen abrufbar.