Gut begleitet von Anfang an

Sozialmedizinische Nachsorge bietet Familien Unterstützung

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Wird ein Kind zu früh geboren, ist krank und benötigt nach der Entlassung aus der Klinik medizinische Versorgung, brauchen viele Eltern Unterstützung. Die Sozialmedizinische Nachsorge, ein Angebot der Reha-Südwest, begleitet in diesen Situationen.  

Viele Fragen – professionelle Hilfe: • elche Leistungen der Kranken- und Pflegeversicherungen stehen mir zu? • o bekomme ich eine Haushaltshilfe? • ann ich eine Pflegestufe beantragen? • as sind geeignete Therapien? 

Fragen, die die Sozialmedizinische Nachsorge beantwortet. Das Team besteht aus Fachkräften der Gesundheits- und Krankenpflege, Sozialarbeit und Psychologie. Unterstützung bekommen Eltern mit einem Kind, das vor der 35. Schwangerschaftswoche geboren wurde oder hohen Pflegebedarf hat, beispielsweise aufgrund einer Behinderung oder einer chronischen Krankheit. 

„Uns geht es darum, die bestmögliche Entwicklung des Kindes von Anfang an zu gewährleisten, die familiäre Situation zu entlasten und Ängste abzubauen“, sagt Susanne Lenz, Leiterin der Sozialmedizinischen Nachsorge. „Orientierung und ein gutes Netzwerk geben Familien in dieser besonderen Lebenslage Sicherheit.“ Um dies zu erreichen, unterstützt das Team während des Klinikaufenthaltes, bei der Entlassung und im Alltag zuhause. 

Die Sozialmedizinische Nachsorge kooperiert mit dem Städtischen Klinikum und ist akkreditiertes Mitglied im Bundesverband Bunter Kreis e.V.

Die Leistungen übernimmt die Krankenversicherung bis zum 14. Lebensjahr des Kindes, nachdem der Kinderarzt eine entsprechende Verordnung ausgestellt hat. In manchen Fällen übernehmen die Krankenkassen die Kosten für die Nachsorge nicht vollständig oder das Stundenkontingent reicht nicht aus. „Oft gehen wir in Vorleistung bis die Kostenzusage kommt – ein Risiko, das wir mit Hilfe von Spenden auffangen“, so Susanne Lenz. 

Unter dem Verwendungszweck „Sozialmedizinische Nachsorge“, Bank für Sozialwirtschaft, IBAN: DE81 6602 0500 0007 7300 07, BIC: BFSWDE33 KRL, kann man die Arbeit der Sozialmedizinischen Nachsorge unterstützen.