Ein Hauch von Normalität – KinderSpielHaus-Wichtel gehen auf Reisen

Foto: KinderSpielHaus

Die KinderSpielHaus gGmbH ist Träger der freien Jugendhilfe und betreibt in Karlsruhe drei Kindertageseinrichtungen. Die Einrichtungen haben sich in den letzten Monaten durch schnelles und gutes Management bezüglich der sich ständig ändernden Corona-Vorgaben ausgezeichnet.

„Unsere Kita war immer für uns da“ berichtet der Elternbeirat. Da fast alle Familien arbeiten, waren auch die Notgruppen gut gefüllt. Damit dies so bleibt, werden aktuell Mitarbeiter und Kinder zwei mal pro Woche getestet. „Die Tests werden uns durch die Sozial- und Jugendbehörde der Stadt Karlsruhe zur Verfügung gestellt“, so die Leiterin der Kita Alte Lackfabrik, Clara Malsam. Auch wenn sich die Verteilung kreativ gestaltet, so sei die Zusammenarbeit zwischen Träger und Behörde transparent und sehr gut.

Dank eines guten Hygienekonzeptes, Schnelltests und inzwischen geimpftem Personal konnte die KinderSpielHaus gGmbH in den Pfingstferien wieder einen mehrtägigen Bauernhofausflug in den Schwarzwald anbieten.

„Es war eine Herausforderung mit vier Behörden, denen in Karlsruhe, dem Gesundheitsamt in Rottweil und dem Ordnungsamt im Schramberg, eine solche Veranstaltung zu planen“,  weiß Petra Roolf als Trägerin der Einrichtungen zu erzählen. Nach unzähligen Telefonaten konnten die Gruppen gemeinsam auf Fahrt gehen.

Um die Familien in dieser besonderen Zeit zusätzlich zu unterstützen, hat sich das KinderSpielHaus dieses Jahr etwas Besonderes ausgedacht. Ehemalige große Wichtelkinder, die aktuell das Sozialpädagogische Abitur anstreben, haben den Kitaausflug begleitet und es ermöglicht, dass Wichtelkinder, die momentan im Grundschulalter sind, ebenfalls teilnehmen können. Amira (16) und Kai (17) konnten 16 Kindern zwischen 6 und 12 Jahren so drei Tage Unbeschwertheit ermöglichen nach Monaten des Homeschoolings und der Isolation.

Insgesamt waren fünf Kindergartengruppen, eine Schulkindergruppe und 22 Betreuer unterwegs. Eine Herausforderung für alle war es, 96 Personen vor Abfahrt am Reisebus und vor der Rückfahrt auf dem Hof zu testen. Auch wenn diese Tests keine hundertprozentige Sicherheit bieten, so  ermöglichen sie doch, frühzeitig Infektionen zu erkennen und Übertragungen auszuschließen. „Wir werden weiterhin alles Nötige tun, um für die uns anvertrauten Kinder so viel Normalität wie möglich zu gestalten. Bisher ist das gut gelungen. Die Arbeit lohnt sich, wenn man unsere Kinder beim Stockbrotbacken und Liedersingen am Lagerfeuer erleben darf“, so die Worte der Musikpädagogin und Leiterin der Kita Kreuzelburg, Jelena Volz.