Mittelohrentzündung bei Kindern

AOK-Online-Ratgeber informiert über Behandlungsmöglichkeiten

Foto: AOK-Mediendienst

Sie beginnt typischerweise meist mit plötzlich auftretenden, heftigen Ohrenschmerzen, Fieber über 38°C, Krankheitsgefühl und Hörminderung: Die akute Mittelohrentzündung zählt zu den häufigsten Infektionskrankheiten im Kindesalter. Zwischen 60 und 80 Prozent der Kinder sind bis zum Ende ihres dritten Lebensjahres mindestens einmal davon betroffen. Die Infektion der Schleimhäute des Mittelohrs kann sowohl durch Viren als auch Bakterien ausgelöst werden und entwickelt sich meist im Rahmen eines Atemwegsinfekts. Dabei wandern Krankheitskeime vom Nasenrachenraum über die so genannte Ohrtrompete in das Mittelohr ein, breiten sich dort aus und leiten akute Entzündungsvorgänge ein.

Die AOK Mittlerer Oberrhein weist auf den Elternratgeber „Mittelohrentzündung“ hin. Er zeigt typische Symptome und Behandlungsmöglichkeiten auf. Wichtig: Das Online-Angebot kann einen Arztbesuch keinesfalls ersetzen, aber bei der Vorbereitung darauf Orientierung bieten. Ein zentrales Thema ist die Antibiotika-Therapie. Auf Basis neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse und aktuellen medizinischen Empfehlungen werden Nutzen und Risiken anschaulich gegenübergestellt. Denn oft fragen sich Eltern, ob ihr Kind bei einer Mittelohrentzündung ein Antibiotikum benötigt oder ob bei einer unkomplizierten akuten Mittelohrentzündung zunächst abgewartet werden kann. Die Entscheidung, ob ein Antibiotikum gegeben wird, hängt vom Alter des Kindes und von der Schwere der Erkrankung ab. Der Arzt verordnet in der Regel neben Bettruhe zunächst schmerz- und fiebersenkende Mittel. Denn Ohrenschmerzen belasten Kinder mit akuter Mittelohrentzündung besonders stark. Zusätzlich empfinden viele Kinder Hausmittel wie warme Kompressen und Zwiebelsäckchen als wohltuend.

Den AOK-Elternratgeber „Mittelohrentzündung“ finden Sie unter www.aok-bw.de, Suchwort „Mittelohrentzündung“.